Vorwort

Hallo

Mein Name ist Richard Giesinger,1950 geboren. Ich wohne in Waldshut -Tiengen am Hochrhein. Seit Jahren bin ich fasziniert von den vielen Fernradfahren die ich auf den Radwegen meiner Umgebung antreffe. Egal ob ich im Rheintal, im Klettgau oder im Wutachtal unterwegs bin immer wieder sehe ich Radfahrende mit großem Gepäck unterwegs auf den Radwegen meiner Heimat. Wenn ich diese dann anspreche „woher des Wegs, wohin des Wegs“ oder „mit dem Gepäck können sie ja glatt den Globus umrunden“ bin ich immer sofort im Gespräch mit diesen Leuten und bin nicht selten erstaunt nicht nur über die sehr langen Strecken, die diese Leute radeln möchten, sondern auch über das, woher diese Leute kommen. So war ich schon im Gespräch mit Australiern, US-Amerikanern, Kanadier, Engländern, Franzosen und, und, und natürlich auch mit deutschen aus den nördlichen Bundesländern. Aber nicht nur Radfahrende sind es die mein Interesse erwecken. Es gibt auch Fußgänger die interessant sind. So war ich schon mit Jakobspilgern im Gespräch und einmal auch mit einer Goldschmiedin, die in der Tracht eines Wanderburschen auf der Walz war. 

Ursprünglich hatte ich den Gedanken nur für mich ein Interviewbuch zu schreiben, um schöne Begegnungen festzuhalten. Mein Sohn Andreas hat mir aber gleich gesagt „Vater da schreibt man doch heutzutage kein Buch solche Interviews setzt man doch in einen Internetblog“ Nun so soll es sein und vielleicht geben solche Interviews Anregungen für andere Leute ebenfalls große und in fernen Ländern Radtouren zu machen.

Euer Heimat-Radler 

Richard

Hello,

My name is Richard Giesinger, born in 1950. I live in Waldshut-Tiengen, at the High Rhine. For years, I have been fascinated by the many long-distance cyclists I meet on the bike paths around my area. Whether I’m riding through the Rhine Valley, the Klettgau, or the Wutach Valley, I constantly see cyclists with large amounts of luggage traveling along the bike routes of my homeland.

Whenever I speak to them – asking “Where have you come from? Where are you going?” or joking, “With all that luggage, you could ride around the globe!” – I quickly find myself in conversation. I’m often amazed not only by the long distances these cyclists plan to cover but also by where they come from. I’ve met riders from Australia, the United StatesCanadaEnglandFrance, and of course from northern parts of Germany.

But it’s not only cyclists who catch my interest. I’ve also met fascinating hikers – among them pilgrims on the Way of St. James (Jakobsweg) and even a goldsmith who was traveling as a traditional journeyman in the attire of her trade.

Originally, I intended to write a book of interviews just for myself, to preserve these wonderful encounters. But my son Andreas immediately said, “Father, nobody writes a book for that anymore — these days, you post such interviews on a blog!”

So that’s how it shall be. And perhaps these interviews will inspire others to embark on great cycling adventures of their own, maybe even in faraway lands.Yours truly,
Richard – your local cyclist (“Heimat-Radler